Ein Rotatorenmanschettenriss gehört zu den häufigsten Ursachen für hartnäckige Schulterschmerzen und Kraftverlust im Arm. Ob durch einen akuten Sturz oder schleichenden Verschleiß entstanden, gilt: Je früher die Diagnose gestellt wird, desto besser stehen die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung. Ein Schulterspezialist wie Prof. Dr. Chlodwig Kirchhoff in München kann das Ausmaß des Risses genau bestimmen und den passenden Therapieweg aufzeigen.
Die Rotatorenmanschette besteht aus vier Muskeln und ihren Sehnen, die das Schultergelenk umschließen und stabilisieren. Sie ermöglicht erst die enorme Beweglichkeit der Schulter und sorgt gleichzeitig dafür, dass der Oberarmkopf sicher in der Gelenkpfanne geführt wird. Reißt eine dieser Sehnen, spricht man von einem Rotatorenmanschettenriss.
Am häufigsten betroffen ist die Sehne des Musculus supraspinatus, da sie beim Anheben des Arms besonders stark beansprucht wird und unter dem Schulterdach verläuft, wo wenig Platz für Bewegung bleibt. Eine intakte Rotatorenmanschette ist Voraussetzung für kraftvolle und schmerzfreie Armbewegungen im Alltag und beim Sport.
Bei einem Teilriss ist die Sehne nur eingerissen, während sie bei einem Komplettriss vollständig durchtrennt ist und sich oft zurückzieht. Die Unterscheidung ist entscheidend für die Wahl der Behandlung: Teilrisse lassen sich häufiger konservativ behandeln, während ein Komplettriss je nach Beschwerdebild eher eine operative Versorgung erfordert.
Ein Rotatorenmanschettenriss kann plötzlich durch ein Trauma entstehen oder sich schleichend über Jahre entwickeln. Beide Formen erfordern eine sorgfältige Abklärung, da sich die Behandlungsstrategie unterscheidet.
Ein Sturz auf den ausgestreckten Arm, ein Sportunfall oder eine ruckartige Überkopfbewegung können ausreichen, um eine gesunde Sehne einreißen zu lassen. Solche akuten Risse gehen meist mit plötzlichen, starken Schmerzen einher und sollten zeitnah untersucht werden.
Mit zunehmendem Alter verliert das Sehnengewebe an Elastizität und Durchblutung, wodurch es anfälliger für Risse wird. Solche degenerativen Risse entstehen oft ohne erkennbaren Auslöser und bleiben mitunter lange unbemerkt, bis erste Beschwerden auftreten.
Wiederkehrende Überkopfbewegungen, etwa beim Handball, Tennis oder in handwerklichen Berufen, belasten die Sehnen dauerhaft und begünstigen kleinere Einrisse, die sich mit der Zeit vergrößern können.
Die Beschwerden bei einem Rotatorenmanschettenriss können sich je nach Ausmaß und Ursache des Risses deutlich unterscheiden.
Charakteristisch sind Schmerzen an der Außenseite der Schulter, die bis in den Oberarm ausstrahlen können, sowie eine spürbare Schwäche beim Anheben oder Drehen des Arms. Viele Betroffene berichten zudem von nächtlichen Schmerzen, besonders beim Liegen auf der betroffenen Seite.
Kann der Arm nicht mehr aktiv seitlich angehoben werden, obwohl passive Bewegung möglich ist, deutet dies stark auf einen größeren Riss hin. Auch ein plötzlicher, stechender Schmerz nach einem Sturz mit anschließender Kraftlosigkeit ist ein klares Warnsignal für einen Besuch beim Schulterspezialisten.
Eine präzise Diagnose ist die Grundlage jeder erfolgreichen Behandlung. Prof. Dr. Chlodwig Kirchhoff kombiniert eine gründliche klinische Untersuchung mit modernen bildgebenden Verfahren, um Lage und Ausmaß des Risses genau zu bestimmen.
Spezielle Widerstandstests zeigen, welche Sehne betroffen ist und wie stark die Kraft bereits beeinträchtigt ist. Ergänzt wird dies durch eine ausführliche Anamnese zu Unfallhergang, Schmerzverlauf und bisherigen Beschwerden.
Der Ultraschall erlaubt eine schnelle, dynamische Beurteilung der Sehnen direkt in der Praxis. Für eine detaillierte Einschätzung der Rissgröße, des Sehnenrückzugs und der Muskelqualität ist eine Magnetresonanztomographie (MRT) meist unverzichtbar und liefert die Grundlage für die Therapieentscheidung.
Nicht jeder Rotatorenmanschettenriss muss operiert werden. Besonders bei kleineren oder degenerativen Rissen ohne starke Funktionseinschränkung kann eine konservative Therapie ausreichend sein.
Ein individuell abgestimmtes Übungsprogramm stärkt die verbleibende Muskulatur der Rotatorenmanschette und kann so einen Teil der verlorenen Funktion kompensieren. Auch die Haltung und das Zusammenspiel der Schultermuskulatur werden gezielt trainiert.
Entzündungshemmende Medikamente lindern akute Beschwerden, während gezielte Injektionen, etwa mit Kortison, bei starken Schmerzen kurzfristig Linderung verschaffen können, um den Einstieg in die Physiotherapie zu erleichtern.
Bringt die konservative Therapie nach einigen Wochen keine ausreichende Besserung oder liegt ein größerer, frischer Riss mit deutlichem Kraftverlust vor, wird häufig zu einer operativen Versorgung geraten.
Die Naht der gerissenen Sehne erfolgt heute in der Regel minimal-invasiv durch das Schultergelenk hindurch, mit kleinen Instrumenten und einer Kamera. Diese Methode schont das umliegende Gewebe und ermöglicht meist eine schnellere Genesung als eine offene Operation.
Nach dem Eingriff folgt eine strukturierte Rehabilitationsphase, die mit vorsichtigen, passiven Bewegungen beginnt und schrittweise um aktive Übungen und Kräftigung erweitert wird. Die vollständige Wiederherstellung der Kraft kann mehrere Monate in Anspruch nehmen.
Ein Rotatorenmanschettenriss erfordert eine erfahrene Einschätzung, da die Behandlungsentscheidung von vielen individuellen Faktoren abhängt, etwa Alter, Aktivitätsniveau und Rissgröße.
Prof. Dr. Chlodwig Kirchhoff verfügt über langjährige Erfahrung in der Diagnose und Behandlung von Rotatorenmanschettenrissen jeder Größe, von kleinen Teilrissen bis hin zu komplexen, veralteten Rupturen.
Statt einer pauschalen Lösung wird gemeinsam mit dem Patienten abgewogen, ob eine konservative oder operative Behandlung sinnvoller ist, und der Weg wird verständlich erklärt und begleitet.
Ein Rotatorenmanschettenriss sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden, denn eine verzögerte Behandlung kann zu einem größeren Sehnenrückzug und schlechteren Heilungschancen führen. Je früher die Diagnose gestellt wird, desto mehr Behandlungsoptionen stehen offen.
Vertrauen Sie bei einem Rotatorenmanschettenriss auf die Erfahrung eines ausgewiesenen Experten: Schulterspezialist München | Prof. Dr. Chlodwig Kirchhoff berät Sie ausführlich und erstellt gemeinsam mit Ihnen den passenden Behandlungsweg.
Kontaktieren Sie die Praxis noch heute, um einen Termin zu vereinbaren und mehr über die Behandlungsmöglichkeiten bei einem Rotatorenmanschettenriss zu erfahren.
Schulterspezialist München | Prof. Dr. Chlodwig Kirchhoff
Sendlinger Str. 37
80331 München
Tel: +491776020435
Mail: info@profkirchhoff.de
Web: https://profkirchhoff.de/
Ein gerissenes Sehnengewebe wächst nicht von selbst wieder zusammen. Bei kleineren Rissen kann jedoch die umliegende Muskulatur durch Physiotherapie einen Teil der Funktion übernehmen, sodass keine Operation nötig ist.
Je nach Rissgröße und Sportart sind meist vier bis sechs Monate strukturierte Rehabilitation notwendig, bis die volle Belastbarkeit für sportliche Aktivitäten wieder erreicht ist.
Ausschlaggebend sind Rissgröße, Ausmaß des Kraftverlusts, Alter und Aktivitätsniveau des Patienten sowie das Ansprechen auf eine vorherige konservative Behandlung.
Der Eingriff selbst findet unter Narkose statt. Nach der Operation lassen sich die Schmerzen mit Medikamenten und einer schonenden Lagerung des Arms gut kontrollieren.
An nachgewiesener Erfahrung mit Schultereingriffen, moderner Diagnostik wie MRT und Ultraschall sowie einer ausführlichen, individuellen Beratung zu konservativen und operativen Optionen.