Therapie mit dem Low-Level-Laser

20. März 2011 by: Gesundheits Redaktion

Der niederenergetische Laser – also der Low Power Laser – kommt in vielen Bereichen der Medizin zum Einsatz, vor allem bei Schmerzen am Bewegungsapparat hat sich diese Lasertherapie bewährt. Entzündungen und Schmerzen, die auf altersbedingten Verschleiß zurück zu führen sind (Arthrose), lassen sich mit ihm erfolgreich behandeln.

Zwei Methoden der Low-Level-Laser Therapie sind grundsätzlich zu unterscheiden: Eine gezielte Behandlung von Akupunkturpunkten und das flächige Bestrahlen von Körperteilen. Die erste Methode ist eine gute Alternative zur klassischen Nadel-Akupunktur – vor allem für Kinder oder Menschen, die Angst vor Spritzen beziehungsweise Nadeln haben.

Therapie wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel aus

Insbesondere bei der Regeneration von Zellen ist der Low-Level-Laser besonders effektiv. Die Zellteilungsrate, der Stoffwechsel und die Wundheilung lassen sich durch diese Therapie positiv beeinflussen, sie stimuliert das Immunsystem und zeigt schmerzstillende und entzündungshemmende Effekte. Die entzündungshemmende Wirkung setzt dadurch ein, dass das Gewebe die Energie der Lichtstrahlen – die Photonen – absorbiert. Die Energie dieses Laserlichts bewegt sich – im Gegensatz zum konventionellen Laser – im Milliwatt-Bereich. Das Laserlicht durchdringt die unteren Hautschichten und löst damit eine heilsame Biostimulation des Stoffwechsels im Bindegewebe aus. Eine Therapie mit dem Low-Level-Laser ist absolut schmerzfrei, zeigt keinerlei Nebenwirkungen und die meisten Patienten vertragen sie gut.

Verwendungsspezifische Geräte

Für die Low-Level-Laser Therapie sind verschiedene Geräte auf dem Markt, je nach dem Schwerpunkt der Behandlungen für Flächenlaserbehandlung oder Akupunkturbestrahlung mit den unterschiedlichen Leistungsstärken. Natürlich sind die Geräte auch verwendungsspezifisch für Sportmedizin, Dermatologie, Orthopädie oder Zahnmedizin erhältlich. Die Anwendung und Handhabung aller Geräte ist sicher – nur auf den Schutz der Augen des Patienten und seine eigenen sollte der Therapeut immer achtgeben.

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